Chronik
der freiwilligen Feuerwehr Frankenburg

In Folge vieler Brände wurde auf Initiative von Herrn Johann Sunkler (k.u.k. Postmeister) und Herrn Anton Kowlad (Lehrer) am 27. Mai 1876 die Freiwillige Feuerwehr Frankenburg gegründet. Die Anzahl der freiwilligen Mitglieder betrug damals 45 Mann der Bürgerwehr.

Fahrzeuge und Pumpen:

Im Gründungsjahr wurde von der Kommune für die Feuerwehr ein neuer Hydrophor, Marke Kernreuter, das modernste damals auf dem Markt befindliche Löschgerät, angekauft. Nach einem Großbrand im Jahre 1901 wurde die Feuerspritze stark in Mitleidenschaft gezogen. Schon im November desselben Jahres erhielt die Feuerwehr eine neue Ausfahrspritze zum Ankaufspreis von 1200 Kronen und einen Hydrophor um 940 Kronen. In den darauf folgenden Jahren wurden laufend neue Spritzen angekauft und in Feuerwehrdienst gestellt. Im Herbst des Jahres 1904 waren im Gemeindegebiet von Frankenburg und Redleiten bereits 8 Spritzenpumpen im Einsatz. Im Jahr 1947 erhielt die Feuerwehr einen Rüstwagen der Marke Glöckner-Deutz und im Jahr 1950 eine Motorspritze DKW. 1959 wurde ein Opel Blitz als Rüstwagen, im Jahr 1971 das erste Tanklöschfahrzeug der Marke Mercedes-Benz und im Jahr 1986 ein Rüstlöschfahrzeug Marke Steyr angekauft. Im Jahr 2010 verfügt die Feuerwehr über 7 Einsatzfahrzeuge.

Zeugstätten:

Ein 1828 errichtetes Gebäude an der Kreuzung Riederstraße – Hofbergstraße wurde damals als Feuerhütte verwendet und im Jahr 1882 erneuert. Im Jahre 1896 ging der Besitz auf die pol. Gemeinde Frankenburg über. Erst als in den Jahren 1950 - 1953 das neue Feuerwehrzeughaus an der Hofbergstraße errichtet wurde, hatte die Feuerhütte ausgedient.

Nach der Fusion der Feuerwehren Frankenburg und Frein am 15.03.1999 wurde eine moderne Einsatzzentrale an der Hauptstraße errichtet und 2002 bezogen.

Mit der Zusammenlegung der Feuerwehren Frankenburg und Frein zählt die Feuerwehr Frankenburg über 250 Mitglieder.